Der Boden ist der artenreichste Lebensraum der Erde. Zu diesem Schluss kommt ein Schweizer Forschungsteam. Demnach leben zwei Drittel aller bekannten Arten im Boden. Pilze sind die Gruppe mit den meisten bodenlebenden Arten, nämlich etwa 90 Prozent, gefolgt von den Pflanzen mit ihren Wurzeln.
weiterBöden sind die größten natürlichen Kohlenstoffspeicher der Welt. Im hohen Norden ist dieser Speicher besonders groß, er ist dort aber auch besonders stark von der Klimaerwärmung betroffen.
weiterMoorböden und andere organische Böden speichern große Mengen Kohlenstoff. Werden sie entwässert, kommt es durch mikrobielle Aktivität zu hohen Emissionen von Kohlendioxid. Um dies für die Treibhausgas-Berichterstattung korrekt berechnen und Minderungspotenziale abschätzen zu können, ist eine deutschlandweit Datengrundlage wichtig.
weiterWenn Mikroorganismen organisches Material im Boden zersetzen, geben sie aktiv CO₂ an die Atmosphäre ab – man spricht dann von heterotropher Atmung. Neueste Forschung zeigt, dass diese Emissionen bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu vierzig Prozent zunehmen könnten, am stärksten in den Polarregionen.
weiterBöden sind der größte Speicher für Kohlenstoff, aber auch eine der wichtigsten Quellen für CO2 in der Atmosphäre, das den Klimawandel antreibt. Die Klimaerwärmung beschleunigt den Abbau des Humus.
weiterDer „One Health Ansatz“ sieht die Gesundheit aller Lebewesen in einem engen Zusammenhang. Als Ziel wird darin definiert, sie in ein nachhaltiges Gleichgewicht zu bringen. Die kleinsten Lebewesen im Boden, das sogenannte Bodenmikrobiom, ignoriert der Ansatz aber bisher weitgehend.
weiterBöden sind wichtige Kohlenstoffsenken im Kampf gegen den Klimawandel, denn sie speichern mehr Kohlenstoff als jedes andere terrestrische Ökosystem und dreimal mehr als die Atmosphäre.
weiterNaturschutz? Heute unumstritten, denn er ist wichtig für unsere Umwelt. Aber Bodenschutz? Warum die lehmige, braune Masse unter unseren Füßen schützen?
weiterHumus ist ein wichtiger Faktor für die Bodenfruchtbarkeit. Doch was ist viel und was ist wenig? Wie viel Humus im Boden gespeichert ist, hängt wesentlich vom Standort ab.
weiterGroße Flächen Boden werden aktuell täglich versiegelt, urbanisiert oder zerstört. Bodenschutz und die Bewertung des Zustands des Bodens ist daher wichtig. Eine neue App der Universität Bamberg hilft dabei.
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