Pilze im Boden zählen zu den wichtigsten, zugleich aber oft wenig beachteten Organismen unter der Erdoberfläche. Dabei übernehmen Bodenpilze eine Schlüsselrolle für die Stabilität von Ökosystemen, die landwirtschaftliche Produktivität und die Speicherung von Kohlenstoff.
weiterDie neue Rote Liste der Hundertfüßer und Doppelfüßer zeigt: Auch die Biodiversität unserer Böden gerät zunehmend unter Druck.
weiterMehr Baumwachstum durch Mischung führt nicht zu einer höheren Funktionalität der Nahrungsnetze in Waldböden.
weiterAuch alter Kohlenstoff in trockenen Böden kann von Mikroorganismen abgebaut und als CO₂ freigesetzt werden, sobald diese befeuchtet werden.
weiterBodenbakterien bieten eine breite Palette möglicher Stoffwechselwege für die unterschiedlichsten Umweltbedingungen.
weiterWer ab und zu im Wald spazieren geht, kann erkennen, dass Forstmaschinen manchmal tiefe Fahrspuren hinterlassen. Was unschön aussieht, ist auch ökologisch gesehen problematisch. Nachhaltige Schäden betreffen nicht nur die obersten Bereiche des Waldbodens, sondern reichen tief.
weiterNicht die Pflanze selbst, sondern die Physik des Bodens bestimmt, ob es Pflanzen gelingt, Wasser aus dem Boden zu saugen.
weiterAgrarböden gelten in Deutschland nach dem Wald als größter terrestrischer Kohlenstoffspeicher. Ein Schlüssel dazu ist der Humus: Böden mit mehr Humus sind fruchtbarer, speichern mehr Wasser und binden klimaschädliches Kohlendioxid.
weiterBodenschutz ist eine gemeinsame Aufgabe von Politik, Verwaltung, Landwirtschaft, Wissenschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft, Wirtschaft sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern.
weiterUnter unseren Füßen wird im Waldboden rund um die Uhr gearbeitet: Regenwürmer, Springschwänze, Fadenwürmer und viele weitere Tiere zersetzen Pflanzenreste und Wurzeln oder jagen und verzehren andere Bodenbewohner.
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